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Danu, Göttin der Donau

Artikel-Nr.: danu-farbr
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Außenmaß 69 x 54 cm

Holz-Rahmen in blau mit Passepartout

Bild auf Künstlerpapier in Fineart-Druck

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In der kel­ti­schen My­tho­logie ken­nen wir eine Göt­tin na­mens Dana, eigent­lich eine Erd­göt­tin, die in ihrer „flüs­sigen“ Ausprägung ver­mutlich zur Da­nu wurde.
Dies könnte auch d’Anu bedeu­ten – al­so „von der Anu“: Die Fluss­göttin, die von der Erd­göt­tin stammt bzw. aus ihr ent­springt.
Danu ist damit möglicherweise jene Göttin, die der Donau (Danube) ihren Namen gab.

Auch wenn wir keine histo­risch gesicherten Be­wei­se für eine Göttin Danu ha­ben, fin­den wir ent­lang des ge­sam­ten Flussver­laufs zahl­rei­che My­then und Sa­gen, die von „Do­nau­weib­chen“ han­deln. Eine oder meh­re­re my­tho­lo­gi­sche Ge­stalten, die man in ihrer Ge­samtheit durchaus als Fluss­göt­tin be­trach­ten kann. Und es wurden entlang des gesamten Fluss­lau­fes der Donau tausende Frauenfiguren ge­funden, die von der Frauenkraft aus uralter Zeit erzählen.

Danu repräsentiert nicht nur den Fluss son­dern auch die frucht­bare Fluss­land­schaft ent­lang der Do­nau und das gesamte Land um die Donau. Sie ist Mutter- und Schutz­göt­tin, eine ver­läss­liche Kraft, auf die man – im wahr­sten Sin­ne des Wortes – bauen kann: Häuser bauen und Getrei­de an­bauen.

Sie spendet als Erd- und Flussgöttin Frucht­barkeit und Nahrung. Sie gibt den Menschen Lebens­raum.

Wasser ist die einzige chemische Ver­bin­dung auf der Erde, die in der Na­tur in allen drei Agg­regat­zu­stän­den vor­kommt. Alle Was­sergöt­tin­nen dieser Er­de lehren daher die Men­schen, wie es ist, zwi­schen diesen Zu­ständen zu wech­seln. Wir finden Danu daher auch im Flie­ßen des Wassers, in den Ne­beln, die sich über die Flusslandschaft erhe­ben, in den Eisschol­len, die auf ihr treiben.

Danu erscheint uns aber nicht nur nährend, erfri­schend und lieblich.
Ihren gefährlichen Aspekt zeigt sie, wenn ihr Wasser über die Ufer tritt, was spe­ziell im Sommer immer wieder vorkommt.

Grimmig wird sie, wenn das Donauwasser gänzlich zufriert. Daher gibt es entlang des Flusslaufes viele Riten, um die Fluss­göttin, um das Do­nau­weibchen zu beschwören, sanft und wohlwollend zu bleiben.

 
Die Botschaft der Danu:
  • Ich finde immer einen Weg. Manchmal ist er ge­radlinig und sanft – als breiter Strom. Manchmal winde ich mich in Mäandern und Struden, beglei­tet von heftigem Tosen und Brausen. Für mich ist das alles Aus­druck mei­nes Wesens als Fluss und als Flussgöttin – kei­ner besser, kei­ner schlechter.
  • Höre auf, gegen Veränderungen zu kämpfen. Denn alles unterliegt einem ständigen Wandel. Wenn ich gefriere, dann taue ich auch wie­der auf. 
  • Wenn meine Quellen mich mit starkem Re­gen speisen, dann werde ich heftig und tre­te über die Ufer – bis ich mich wieder zurückzie­he. Und wenn ich seufze, dann stei­gen Nebel auf.
 
 
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