Cailleach, Göttin der weiblichen Souveränität


Cailleach, Göttin der weiblichen Souveränität

Artikel-Nr.: Cailleach-v-farbr
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Außenmaß 40x40 cm 

Holz-Farbrahmen - Schwarz mit Gold-Innenrand und Passepartout

Bild auf Künstlerpapier in Fineart-Druck

Dieses Bild ist in mehreren Ausführungen und Preisklassen erhältlich - siehe oben bei "Rahmenart"

 
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Ursprünglich war Cailleach eine keltische und schottische Göttin des Todes, des Krieges, der Zerstörung, Vernichtung, des Winters und der weiblichen Souveränität. Ihre Faszination und ihre Macht waren aber so groß, dass sie zur Großen Göttin der britischen Inseln, zur kosmischen Göttin von Erde, Himmel, Mond und Sonne wurde.

Sie ist die Gebieterin der dunklen Monate. Ihre große Zeit beginnt zu Samhain (31. Oktober), wenn die Göttin Modron ihre Zauberrute unter einen Holunderbusch legt, sich in einem Becken wäscht und damit wird zur Cailleach wird.

Die Zauberrute, die Cailleach jetzt aufnimmt gibt ihr die Macht über das Wetter, damit dirigiert sie die Jahreszeiten und die Elemente. Sie ist wahrscheinlich auch das Vorbild für den Hexenbesen, der ja nicht ein eigenartiges Instrument ist, mit denen Frauen durch die Lüfte fliegen, wie es in patriarchal-inquisitorischen Vorstellungen geschieht. Er stellt die Verbindung der magisch begabten Frauen zu den Bäumen und Pflanzen dar, ist ein Zepter der Kraft, ein Redestab, ein gutes Wurfgerät, ein sehr brauchbares Werkzeug, um rituell Altes aus dem Haus zu kehren.

Cailleach steht für das Alte und Absterbende - sie tötet das, was nicht mehr gebraucht wird. Damit schafft sie aber wiederum Raum für neues Leben und Wiedergeburt.

Sie ist der Inbegriff der alten Frau, die sich nicht mehr um Konventionen schert, eigensinnig ist,  niemanden mehr zum Gefallen sein will und ihr eigenes Süppchen kocht. Sie ist eine dieser „Weisen Alten”, von der man wenn man mit ihr in Kontakt tritt oder sie gar um Rat fragt, entweder keifend weg gescheucht oder freundlich zu Kaffee und Kuchen und den besten und brauchbarsten Lebensweisheiten eingeladen wird. Ganz wie es ihr passt.

Sie ist die Hüterin der Samen und der Saat der essentiellen Lebenskraft. Dies gilt nicht nur für das Getreide. Sie bewacht und beschützt auch bei den Menschen, die durch schwere, dunkle Zeiten gehen, den ursprünglichen Lebensfunken, jenen Keim, der immer heil und ganz bleibt und aus dem gänzlich Neues entstehen kann.

 

Die Botschaft von Cailleach:

  • Auch wenn du durch schwere, dunkle Zeiten gehst - deine essentielle Lebenskraft,  dein Lebenfunken ist immer vorhanden
  • Lass alles Alte, Unbrauchbare, Unaktuelle gehen, damit Neues entstehen kann
  • Die Qualität der alten Frau, die sich nicht mehr um Konventionen schert, ist auch in dir (ganz gleichgültig wie alt du bist). Denke bei allem, was du tust, ob du damit wem zum Gefallen sein willst und und koche dann dein „eigenes Süppchen”.

 

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