Mokosch, feuchte Mutter Erde


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Mokosch, feuchte Mutter Erde

Artikel-Nr.: mokosch-farbr
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Außenmaß: 49 x 49 cm

Holz-Rahmen in blau

Bild auf Künstlerpapier in Fineart-Druck mit Passepartout

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Im slawischen Raum ist Mokosch die "feuchte Mutter Erde“, die Gebieterin des Schnees sowie die Göttin der Fruchtbarkeit und der Weiblichkeit, Hüterin der Haustiere und Bewacherin der häuslichen Arbeiten.            

Als Beschützerin der Schafe und damit auch des Spinnens und Webens genoss sie in Nordrussland und der Ukraine bis ins 19. Jhdt. eine sehr lebendige Verehrung. Sie hilft den Frauen beim Spinnen und gilt auch als die Spinnerin des Lebensfadens und ist damit auch eine Schicksalsgöttin.                                            
Doch Mokosch spinnt nicht nur den Lebensfaden, sie bringt auch das Wasser des Lebens, sie ist die Behüterin des Fruchtwassers von Menschen und Tieren und die Personifikation der "feuchten Mutter Erde“, aus der heraus alles gedeiht.                                
Damit ist sie eine Göttin der feuchten Erde des Frühlings und des Sommers. Sie steht aber auch für Schnee und Winter. In vorchristlicher Zeit war im gesamten slawischen Raum eine gemeinsame Göttin bekannt das "Schneeweib" (das Wort "Winter“ ist im Russischen weiblich, der Winter wird oft auch als "Mütterchen“ bezeichnet). Es handelte sich dabei um keine andere als um Mokosch in ihrer winterlichen Gestalt als Gebieterin der Kälte, des Todes und des Jenseits. Mokosch ist damit - wie viele andere Fruchtbarkeits- und Geburtsgöttinnen - auch jene, zu der das Leben wieder zurückkehrt und aus der dieses wieder neu geboren wird.                                
Nach einem weit verbreiteten bäuerlichen Brauch werden daher in der Zeit nach Neujahr und bis Frühling Schneeweiber auf den Feldern gebaut, um sie in weiterer Folge zu zerstören. Dies symbolisiert den Sieg über den Tod, damit wünschte man, dass die Mutter-Erde eine gute Ernte bringen wird.                                
Der Legende nach wird aus totem Schnee ein lebendiges Kind und zwar ein Mädchen.                                            
Mit der Idee "Schnee-Leben“ werden auch Wünsche und Hoffnungen verbunden: Frauen, die lange kein Kind zur Welt bringen konnten, haben Schnee gegessen oder auf ihn lange geschaut, um endlich schwanger zu werden. Dies findet sich z.B. auch im Märchen Schneewittchen wieder die Königin blickte auf den Schnee und wünscht sich ein Kind und ihr Wunsch ging in Erfüllung! Sie bekam ein Mädchen so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz, was die dreifache Göttin symbolisiert.          

Die Botschaft der Mokosch:

  • Zur Fruchtbarkeit braucht es nicht nur Frühling und Sommer - auch Schnee, Kälte, Winter und Ruhe sind wichtig!        
  • Spinne in Ruhe deine Ideen und Visionen - du hast alle Zeit der Welt
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