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Minakshi, die Fisch­äugi­ge

Artikel-Nr.: minakshi-farbr
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Außenmaß 37 x 30 cm

Holz-Rahmen in blau mit Passepartout

Bild auf Künstlerpapier in Fineart-Druck

Bitte beachten Sie, dass es produktionsbedingt Farbunterschied zur Ansicht auf dem Bildschirm geben kann.

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Minakshi ist eine in Südindien verehrte hinduistische Göttin. Ihr Name bedeutet „die Fischäugige“. Dies bezieht sich wahrscheinlich auf die Schönheit ihrer Augen, welche die lange und anmutige Form eines Fisches hatten. Ihr Name wird auch damit erklärt, dass indischen Vorstellungen zufolge die Gottheiten ebenso wenig wie Fische mit den Augen blinzeln. 
Fischäugig soll auch heißen, dass sie nicht nur das sieht, was Menschen sehen, sondern auch tiefer blickt. Die Fische sind im Meer und das Meer symbolisiert das Unendliche und das Ewige.

Und natürlich weisen die Fische auch auf eine Wassergöttin hin. Minakshi ist daher die Schutzgöttin der FischerInnen, ebenso wie Mutter- und Kriegsgöttin. 
Es heißt, sie konnte wie ein Mann kämpfen. Sie wollte sogar Gott Shiva zu einem Kampf herausfordern. Als sie ihn erblickte erkannte sie aber in ihm ihren zukünftigen Gatten. Damit vollzog sich aber eine grundlegende Wandlung: Die sehr selbstbewusste, selbstbestimmte und kriegerische Göttin soll auf diese Weise von Shiva „gezähmt“ und in eine gehorsame und unterwürfige Ehefrau gewandelt worden sein.
Diesem Akt werden zwei Bedeutungen zugeschrieben. Zum einen natürlich die offensichtliche: Dass sich die Frau dem Mann unterzuordnen hat und ihre wilde Natur von ihm gezähmt werden muss.
Andererseits weist dies auch auf den Übergang vom indischen Matriarchat in das Patriarchat hin.

Sie zeigt mit ihrer Geschichte, dass Frauen sich auf ihren inneren wilden Kern, auf ihre Kraft und Stärke besinnen sollen. 

 

Die Botschaft der Minakshi:

  • Ich flüstere dir daher zu: Schau genau hin, wer du gewor­den bist. Blicke tiefer: Schau, wer du sein könntest!     
  • Es ist nie zu spät! Wenn du „gezähmt“ wor­den bist – von einem Mann, der Gesell­schaft, den patriarchalen Strukturen von Kir­che und Staat, deinem Job, den Erwar­tun­gen deiner Familie oder von anderen Lebens­um­stän­den, wenn du zu den Frauen gehörst, die sehr nett sind, gerne anderen gefallen möch­ten und daher ihre eigenen Wünsche und ihr Po­tential vernachlässigen, dann finde Möglich­kei­ten, deiner ungebändigten Lebenskraft wie­der zu begegnen: Tanze, schreie, laufe durch den Wald, lerne eine Kampf­kunst, verbinde/verbün­de dich mit anderen wilden Frauen und lernt voneinander, löse dich von alten, be­schrän­kenden Selbstbildern, besinne dich auf deinen wilden inneren Kern!     
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