Holla, Gebieterin der Jahreszeiten und der Elemente


Holla, Gebieterin der Jahreszeiten und der Elemente

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Größe: 105x90cm

Das Original ist Acryl Malerei auf Leinen

Preis des Originals: € 4.670,- (Bestellung auf Anfrage)

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Holla, Gebieterin der Jahreszeiten und der Elemente

In Bayern, Tirol, Schwaben und Franken sowie im Elsass genießt die Göttin Holla, auch Frau Holle genannt, hohes Ansehen.    

Die große alte Muttergöttin ist uns ja vom Märchen „Frau Holle“ bekannt. Dort schüttelt sie ihre Wolken-Federbetten aus und es schneit bei uns unten auf der Erde.

Holla ist jedoch weit mehr als das: Als große strahlende Himmelskönigin regiert sie über die Elemente, das Wetter und die Jahreszeiten. Sonnenschein fließt von ihrem Haar, wenn sie es kämmt, die Welt ist von Nebel umhüllt, wenn sie Feuer macht und kocht. Wolken sind die Schafe der Frau Holle, die auf die Weide getrieben werden, Regen fällt, wenn sie ihr Waschwasser ausleert, Schnee, wenn sie ihre Federbetten ausschüttelt.           

Auch das uralte Märchen der Holla gibt Hinweise auf sie als Gebieterin der Jahreszeiten: Goldmarie erwacht auf der Frühlingswiese, dann holt sie das Brot, welches aus dem Sommergetreide gebacken ist, aus dem Ofen. Gleich darauf ist es Herbst und sie hilft bei der Apfelernte und schließlich soll sie dafür sorgen, dass es auf der Welt schneit.    
Damit ist klar: Holla ist die Gebieterin der Jahres­zeiten und der Elemente. Eine wichtige Zeit der Holla sind die Rauhnächte tief im Winter, wo sie mit den Stürmen der „Wilden Jagd“ über die Erde zieht. Wenn die schneeweißen Blüten ihres heiligen Baums, des Hollers durch die Lüfte segeln, dann wissen wir: Es ist Frühling.

In vielen Familien gilt sie als Hausgöttin, weil sie eine den Menschen zugeneigte, ihnen freundlich und mild gesonnene Göttin ist, die Pflanzen, Tieren und Menschen Schutz gibt. Man sagt, sie könne Menschen von Krankheiten heilen. Sie hat ihnen auch zahlreiche Kulturtechniken wie das Spinnen und Weben gebracht.                   

Holla wird als stets helfende Muttergöttin, überhaupt als eine weise Frau angesehen. Die Menschen verehren in ihr die Güte der Mutter Erde und das strahlende Himmelslicht zugleich.                       
Sie wird auch in ihrer „heiligen" und heilenden Pflanze, dem Hollerstrauch gesehen und verehrt. Die Produkte des Holunders (Blätter, Blüten, Rinde, Beeren) gehört seit eh und je zu den populärsten Volksheilmitteln.                               

Das weist auch auf ihren Aspekt als Göttin von Tod und Wiedergeburt hin. Damit ist sie eine der alten Rauhnachtsgöttinnen, die mit dem Schnee die Lebendigkeit auf der Erde still legen. Sie lässt die Kraft der Menschen, Tiere und Pflanzen ruhen und ruft sie in die Tiefe der Erde und ins Innerste des eigenen Seins. Damit schenkt sie allen eine wunderbare und magische Zeit der Regeneration.       

                                  

Die Botschaften der Holla:

  • Alles zu seiner Zeit - ernte das, was reif ist, ruhe dann, wenn es auch in der Natur still ist
  • Finde Zeit, um dich zu regenerieren, öffne damit deinen magischen Raum und steige ins Innerste deines eigenen Seins  
  • Alle Jahreszeiten, alle Elemente sind gleichwertig und Ausdruck meiner Kraft. Finde du zu deiner Kraft, indem du mit dem Fluss des Lebens und der Jahreszeiten gehst.