Baba Yaga, die Prüfende - Replik

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In Osteuropa ist Baba Yaga eine sehr bekannte mythologische Figur, über die es viele Erzählungen und Märchen gibt. Sie lebt ein zurückgezogenes Leben im Waldesdickicht in ihrem Häuschen, das sich auf einem Hühnerbein dreht. Ihr Gartenzaun besteht aus Hühnerknochen, in einigen Versionen der Erzählung soll er gar mit Menschenköpfen gespickt sein. Manchmal heißt es sogar, dass ihre Hütte auf den Beinen laufen kann und sie damit die sterbenden Menschen verfolgt und schließlich zu sich holt.    

Neben dieser fast dämonischen Erscheinung tritt Baba Yaga auch als helfende Gestalt auf, die gute Ratschläge erteilt oder kostbare Geschenke macht. Wer sich ihr beherzt stellt, soll reich belohnt werden. Jene, die furchtlos genug sind, um sich ihr zu nähern, soll sie aber ganz schwierige Aufgaben stellen.                                    

Baby Yaga prüft vor allem Frauen und fragt sie, was sie aus ihrem Leben bisher gemacht haben. Sie bohrt weiter und erforscht, was sie bedauern würden, nicht er- und gelebt zu haben, sollte nun die Stunde ihres Todes sein.                                        

Sie fordert Frauen auf, sich von anderen Menschen, gesellschaftlichen Konventionen und Urteilen unabhängig zu machen und ihr weibliches Urwissen zu erspüren, ihre Urinstinkte einzusetzen.                                            

Sie wird in großen Teilen des slawischen und russischen Raums als Muttergöttin angesehen. Aus der machtvollen, klugen alten Frau entwickelte sich aber auch eine böse, unheimliche Gestalt der Prototyp der Hexe. Denn meist wird Baba Yaga mit dem schwarzen Aspekt also den Lebensphasen Menopause, Alter und Tod zuweilen auch als Verkörperung des Winters assoziiert. Dies vielleicht auch deshalb, weil einer der wichtigsten Eigenschaften dieser Göttin Wildheit und Unabhängigkeit ist.                                        

Vielfach wird Baba Yaga auch die "Alte Frau des Herbstes" genannt. Man glaubt, dass sie in der letzten Garbe des geernteten Getreides haust.                                                    

Eine andere Variante des Mythos besagt, dass sie in dem letzten Getreidekorn der eingebrachten Ernte lebt und jene Frau, die dieses und damit Baba Yaga isst, im Frühling ein Kind bekommen würde.                                            

Sie ist damit ein Sinnbild für die Lebenskraft, wie sie das geerntete Korn in sich trägt. Der herbstliche Tod auf dem Kornfeld führt zur Wiedergeburt im nächsten Frühjahr.                                                    

Interessant ist auch der Mörser, auf dem Baba Yaga reiten und mit dessen Stössel sie rudern soll. Ein Mörser ist ein außergewöhnlich harter Kessel, in dem Nüsse, Korn und anderes zermahlen werden. Mit ihrer wilden und rauen, alles durchdringenden Art trennt Baba Yaga die Spreu vom Weizen, machte alles Überflüssige dem Erdboden gleich.    

 

Die Botschaft von Baba Yaga:                    

  • Besinne dich immer wieder auf dein weibliches Urwissen         
  • Setze deine Urinstinkte ein, Frau!    
  • Prüfe genau, so wie ich es tue, trenne Spreu von Weizen
  • Lebe deine Wildheit und Unabhängigkeit!        

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Größe: 60 cm x 80 cm 
Das Original ist Acryl-Malerei auf Leinen    
Die Replik ist ein hochwertiger Leinwanddruck und hat einen Schmuck-Rahmen aus Eichenholz mit Museumsrahmung
Preis des Originals: € 3450,- (Bestellung auf Anfrage)
Preis der Replik: € 444,-
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